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Durchdachtes Design und weitgehende Instandhaltungsfreiheit sind die herausragenden Eigenschaften der "Holländerbrücke", deren Montage am 18. November in Reinbek bei Hamburg glatt über die Bühne ging. Deutschlands erste Brücke mit einer neuartigen Kombination aus Stahl und GFK wurde unter Verwendung des innovativen Fahrbahnplattenprofils FBD 300 vom dänischen GFK-Profilspezialisten Fiberline Composites konstruiert. |
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Streusalz und Witterungseinflüsse können dem GFK-Brückendeck der 98 m langen und 3,5 m breiten Holländerbrücke über die Hamburger Straße nichts anhaben. Neben weiteren Vorteilen war diese Eigenschaft für die Stadt Reinbek entscheidend, den Überbau aus einer Kombination aus Stahl und GFK in Auftrag zu geben. Sven Rosenbaum, der zuständige Projektleiter des Auftraggebers, rechnet damit, dass sich diese Bauweise künftig im Fußgängerbrückenbau durchsetzen wird. "Niedrige Gesamtkosten waren unser wichtigstes Kriterium für die Suche nach alternativen Lösungen. Bei konventionellen Brücken sind oft schon nach 15 bis 20 Jahren umfassende und kostenintensive Instandhaltungsmaßnahmen erforderlich. Die Kunststoffbrücke soll einen Zeitraum von bis zu 80 Jahren ohne Reparatur überstehen", erläutert Dipl.-Ing. Sven Rosenbaum vom Reinbeker Bauamt. Mit der filigranen Optik und der Leichtigkeit, mit der sich die Brücke ins Straßenbild einfügt, ist Sven Rosenbaum ebenfalls sehr zufrieden. |
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Die Architektur und Tragwerksplanung des Bauwerks erfolgte durch das Planungsbüro Werner Sobek Stuttgart - u.a. mit der Zielrichtung, die Forderung nach niedrigen Gesamtkosten über die Lebensdauer des Bauwerks mit ansprechender Integration ins Umfeld in Einklang zu bringen. Optimale Optik und Funktionalität |
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| Nach der Vormontage in einer Werkshalle wurde die Brücke in drei Abschnitten per Lkw nach Reinbek transportiert, wo sie mittels Kran in kürzester Zeit auf den vorbereiteten Widerlagern und Pfeilern montiert wurde. Dabei kam das niedrige Gewicht von GFK voll zum Tragen.
"Die weitgehende Vormontage unter kontrollierten Bedingungen gewährleistet eine hohe Qualität in der Ausführung - die kurze Bauzeit vor Ort reduziert die Verkehrsbeeinträchtigung, was bei manchen Vorhaben von ausschlaggebender Bedeutung ist", erläutert Heiko Trumpf.
Dipl.-Ing. Sven Rosenbaum Techn. Betriebswirt Stephan Wischnewski,
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