Fiberline Composites

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Das Unternehmen

 

Recycling und Entsorgung

GFK-Recycling
Bauteile aus Faserverbundkunststoff haben extrem hohe Lebensdauer. Dies gilt nicht zuletzt für Pultrusionsprofile.

Die Kunststoffmatrix eignet sich mit ihrem hohen Brennwert hervorragend für die thermische Wiederverwertung.

Recycling in der Zementherstellung vereint die Nutzung als Ersatzbrennstoff mit der stofflichen Wiederverwertung der Glasfasern.

Vom GFK-Profil zum Zement
Recycling von GFK in der Zementherstellung besteht zu 30 % aus thermischer und zu 70 % aus stofflicher Wiederverwertung. Auf diese Weise ersetzt geschreddertes GFK im Zementwerk fossile Brennstoffe sowie Primärrohstoffe, was wertvolle Beiträge zum Umwelt- und Klimaschutz liefert.

Als erstes dänisches Unternehmen hat Fiberline 2010 eine Kooperation mit der Firma Zajons vereinbart, die in Norddeutschland eine Aufbereitungsanlage zur Wiederverwertung von GFK betreibt.

Nach dem Schreddern der GFK-Profile wird der Brennwert des Materials in einem patentierten Verfahren durch Beimengung von anderen Wertstoffen justiert.

Die fertige Wertstoffmischung wird vom weltweit operierenden Schweizer Zementhersteller Holcim thermisch und stofflich wiederverwertet.

Kreislauflösung
In mehreren Forschungs- und Entwicklungsvorhaben konnte u.a. die Arbeitsgemeinschaft Verstärkte Kunststoffe (AVK) nachweisen, dass es mittels Pyrolyse technisch möglich ist, die Molekülketten von ausgehärtetem Polyester aufzubrechen und sie zu vollwertigem Sekundärpolyester zu synthetisieren.

Die verbleibenden Glasfasern können z.B. zur Herstellung von Dämmstoffmatten oder faserverstärktem Beton dienen. Dieses Verfahren ist jedoch noch nicht kommerziell umgesetzt.