| Pultrudierte Profile hergestellt aus feuerhemmendem glasfaserverstärktem Polyester | |
| Ausstellungsdatum: 2. Ausgabe 27/02-2007 |
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Identifikation des Materials und des Herstellers
Werkstoffbezeichnung: Fiberline P4502 Fiberline P4505 Fiberline P4506 Fiberline P4600 Fiberline P4601 Fiberline P4605 Fiberline P4610 Fiberline P4700 Fiberline P4705 Fiberline P4707 Fiberline P4710 Fiberline P4715 Fiberline P4900 Werkstofftyp/Anwendungsgebiet Pultrudierte Profile hergestellt aus feuerhemmendem glasfaserverstärktem Polyester. Als Halbfertigwaren in allen Branchen einsetzbar, wo dies aufgrund der werkstofftechnischen Eigenschaften von Vorteil bzw. erforderlich ist. Firmenanschrift/Telefon- und Fax-Nr. Fiberline Composites A/S Barmstedt Allé 5 DK-5500 Middelfart Tel +45 70 13 77 13 Fax +45 70 13 77 14 Begrenzung der Anwendbarkeit Keine begrenzte Anwendbarkeit im technischen Einsatzbereich des Produkts. Besondere Ausbildung/Schulung: Keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich. |
| 2. | Zusammensetzung des Werkstoffs/Angaben über den Werkstoffinhalt Gehärteter Polyester verstärkt mit Glasfasern mit einem Durchmesser von 9-20 μm. Der flüssige Polyester enthält ein Styrol, das während des Aushärtens vernetzt wird. Die ausgehärteten Werkstücke können kleine Restmengen Styrol enthalten (<1%). Gehalt an feuerhemmenden Stoffen in den ausgehärteten Werkstücken: Chlorparaffin (C14-C17): 0-10% Antimontrioxid (ATO): 0-8%, Klassifizierung: Xn, R40, carc 3 (Krebsrisiko) Aluminiumtrihydroxid (ATH): 0-30% |
| 3. | Feststellung von Gefahren Profile aus feuerhemmendem glasfaserverstärktem Polyester sind als solche von den Eigenschaften her ungefährlich. Bei der Verarbeitung anfallender Schneid- bzw. Schleifstaub kann Reizungen der Augen, der Schleimhäute und der Haut verursachen. Schleif- bzw. Schneidstaub kann Antimontrioxid enthalten. |
| 4. | Erste-Hilfe-Maßnahmen Augen: Die Augen weit öffnen und mit reichlich Wasser spülen. Eventuelle Kontaktlinsen entfernen. Bei andauerndem Reizzustand den Arzt aufsuchen. Haut: Schleif- und Schneidstaub mit Wasser und Seife gründlich abwaschen. Atemwege: Bei Einatmen größerer Staubmengen den Geschädigten an die frische Luft bringen. Bei andauerndem Reizzustand den Arzt aufsuchen. |
| 5. | Feuerlöschung Löschmittel: Wasser, Pulver, Schaum oder CO2. Die Rauchgase (überwiegend Kohlenmonoxid, Kohlendioxid, Ruß) können Chlor enthalten. |
| 6. | Maßnahmen bei unbeabsichtigter Emission Produktbedingte Emission ist ausgeschlossen. |
| 7. | Handhabung und Aufbewahrung Handhabung: Bei Verarbeitung durch Trennen oder Schleifen kann sich ein glasfaser- bzw. antimontrioxidhaltiger Staub bilden. Für ausreichende Lüftung sorgen oder Staubschutzmasken verwenden, um Einatmen von Schleifstaub zu vermeiden. Das Produkt enthält geringfügige Restmengen Styrolmonomere, das von der Schneidoberfläche ausgeschieden werden kann. Der Antimontrioxid-Gehalt des Staubs bleibt bei Einhaltung des Grenzwerts für organischen Staub (3 mg/m3) unter dem Grenzwert von 0,5 mg/m3. Aufbewahrung: Keine besonderen Maßnahmen. |
| 8. | Exponierungskontrolle und Schutzausrüstung Technische Maßnahmen: Bei der Bearbeitung für ausreichende Entlüftung und Punktabsaugung sorgen. Ferner sind die landesspezifischen Arbeitsschutzbestimmungen zu beachten! Persönliche Schutzausrüstung Atemschutz: Einatmung von Staub vermeiden. Im Falle von unzureichender Lüftung ist während des Trennens bzw. Schleifens eine zugelassene Atemschutzausrüstung zu tragen. Augenschutz: Sicherheitsbrille tragen. Hautschutz: Keine weiteren Maßnahmen, außer sauberer, körperbedeckender Arbeitsbekleidung. Eventuell eine geeignete Schutzcreme auf Hals und Handgelenken auftragen, um Reizungen vorzubeugen. |
| 9. | Physikalische und chemische Eigenschaften Zustand: Fester, heterogener Werkstoff. Geruch: Das Werkstück hat u. U. einen leichten Styrolgeruch, wobei die Geruchschwelle sehr niedrig ist (etwa 0.3 ppm). Selbstentzündungstemperatur: Keine Selbstentzündung. Wasserlöslichkeit: Nicht wasserlöslich. |
| 10. | Stabilität und Reaktivität Das Produkt verhält sich unter normalen Aufbewahrungs- und Temperatur-verhältnissen stabil. |
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Angaben zur Toxizität |
| 12. | Umweltverträglichkeit Das Produkt ist besonders beständig und baut sich in der Natur kaum ab. |
| 13. | Entsorgung Reste können auf die Deponie gegeben oder durch Verbrennung abgebaut werden. |
| 14. | Transport Nicht als Gefahrstoffe eingestuft. |
| 15. | Vorschriften Keine. |
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Sonstige Angaben |
Das Sicherheitsdatenblatt wurde in Zusammenarbeit mit dem Verband der Dänischen Kunststoffindustrie erarbeitet. |
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