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Materialforschungsvorhaben zielt auf die Ausräumung von Kältebrücken, Kondensations- und Schimmelproblemen ab. Fensterbauprofile aus hochisolierenden Materialien der nächsten Generation werden Wärmeverluste erheblich reduzieren. Die neuen Werkstoffe und Profile werden der europäischen Fenster- und Fassadenbaubranche vollkommen neue Möglichkeiten eröffnen.
Mehr als ein Drittel des Heizenergieaufwands im Wohnbereich entweicht durch Fenster und Türen nach außen. Problemzonen sind vor allem Einfassungen und Rahmen, da sie schlechter isolieren als Glas. Die europäische Baubranche arbeitet mit Hochdruck an praktisch umsetzbaren Fensterlösungen, die Wärmeverluste und CO2-Emissionen von Gebäuden nachhaltig reduzieren.
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Ziel eines vom dänischen Højteknologifonden/Hochtechnologiefonds geförderten Forschungsvorhabens ist die Entwicklung neuer Materialien und Profile für GFK-Fensterkonstruktionen mit der doppelten Wärmedämmung der derzeit besten am Markt erhältlichen Lösungen. Dabei arbeiten das Institut für Maschinentechnik sowie das Institut für Bauwesen der Universität Aalborg eng mit dem dänischen Faserverbundkunststoff-Spezialisten Fiberline Composites zusammen, der bereits seit geraumer Zeit hochisolierende GFK-Profile fertigt.
"Es geht um einen Technologiesprung, mit dem wir die Isolierfähigkeit von Fenster- und Fassadenbauprofilen wesentlich verbessern und Fensterbauern schlanke Rahmen hoher Festigkeit anbieten, die weitgehend instandhaltungsfreie Fenster-, Türen- und Fassadenlösungen ermöglichen", erklärt Peter Thorning, Innovationsleiter der Fiberline Composites A/S.
Faserverbundkunststoffe ermöglichen durch ihre hohe Festigkeit und Steifheit bei niedrigem Gewicht gleichermaßen leichte und energieeffiziente sowie elegante und ästhetisch ansprechende Fenster, Türen und Fassaden. Dem Architekten bieten sie bei einem hohen Maß an Gestaltungsfreiheit optimale Möglichkeiten zur Umsetzung nachhaltiger Lösungen.
Peter Thorning: "Wir stellen unser neues Materialkonzept allen europäischen Herstellern von Fenstern, Türen und Fassaden zur Verfügung. Mittels unserer GFK-Profile können sie Produkte herstellen, welche die Wärmedämmung von Alt- und Neubauten verbessern und kostengünstiger gestalten. Selbstverständlich kann jeder Hersteller anhand unserer Profile sein eigenes Design verwirklichen."
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Projekttitle: Advanced Composite Thermal Breaker
- Budget: DKK 10,5 Mio.
- HTF-Förderung: DKK 5,8 Mio.
- Dauer: 3 Jahre
Der dänische Hochtechnologiefonds (HTF) hat bislang 95 Vorhaben in den Bereichen Energie und Umwelt, Bio- und Medizintechnik, IKT, Fertigungstechnik, Lebensmittelindustrie und Bauwesen gefördert. Insgesamt wurden 2,4 Mrd. DKK investiert. Davon sind rund die Hälfte HTF-Fördermittel, 784 Mio. DKK Unternehmensbeiträge und 429 Mio. DKK Beiträge öffentlicher Forschungseinrichtungen. Bei allen Vorhaben ist der Hochtechnologiefonds in der Projektleitung vertreten. |
Hintergrundinformationen
- Größter Verbrauchsposten von Privathaushalten ist bei weitem der Heizenergiebedarf.
- Rund 40 % des Gesamtenergieverbrauchs entfallen auf die Gebäudeheizung.
- Trotz großer Fortschritte in der Verglasungstechnik geht selbst durch moderne Fenster viel Energie verloren.
- Wärmeverluste durch Fenster machen über 1/3 der Energieverluste im Wohnbereich aus.
- Diese Verluste lassen sich durch moderne GFK-Konstruktionen mehr als halbieren.
- Dabei wirken die schlanken GFK-Profile nicht nur elegant, sie erhöhen auch den Lichteinfall und damit die Sonnenenergieeinstrahlung.
- GFK-Konstruktionen werden auch die demnächst verschärften Energieeffizienzvorgaben bzw. Grenzwerte für die Wärmeverluste von Fenstern sowie künftig zu erwartende Anforderungen der EU einhalten.
- Ziel ist eine positive Energiebilanz, d.h. Fenster, die mehr Wärme ins Haus holen, als sie an die Außenwelt abgeben.
Ansprechpartner:
Peter Thorning, Innovationsleiter, Fiberline Composites A/S, Mobil 0045 25277609
Per Heiselberg, Professor, Universität Aalborg, 0045 9940 8541 (Weiterleitung aufs Handy)
Ole Thybo Thomsen, Professor, Universität Aalborg, 0045 9940 9319
Thomas Bjerre, Dänische Hochtechnologiefond, Mobil 0045 2090 3855
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| http://www.hoejteknologifonden.dk/ |
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